|





 



|
Besucher seit 25.10.2002
Volksstimme vom
02.07.07
Von René Döring
Gut 400 Zuhörer beim
Akkordeonorchester-Auftritt in der Oschersleber Nicolaikirche
Mit umjubeltem Konzert den 40. Geburtstag gefeiert
Oschersleben - Mit einem
großen Festkonzert hat das Akkordeonorchester Oschersleben sein
40-jähriges Bestehen gefeiert. Gut 400 Zuhörer aus nah und fern waren
dazu in die Oschersleber Nicolaikirche gekommen und begeistert.
Wenn ein Orchester schon mit einem riesigen Beifall empfangen wird, was
soll dann erst am Ende des Konzerts passieren. Bleiben ja eigentlich nur
stehende Ovationen und " Zugabe " -Rufe. Und genau so ist es in der
Oschersleber Nicolaikirche auch gekommen. Sogar noch besser. Denn die
gut 400 Besucher waren schier aus dem Häuschen, als das letzte Stück
gespielt war.
Der Applaus wollte nicht enden. Wohl auch, weil er nicht nur dem
Auftritt selbst galt. Dieser Beifall war zudem ein ganz besonderer
Glückwunsch zum 40-jährigen Bestehen, das das Akkordeonorchester
Oschersleben mit diesem Konzert gefeiert hat.
Mit der ersten Promenade von Mussorgskijs Bilder einer Ausstellung hatte
das Orchester die Zuhörer ganz gefühlvoll in das Konzert hineingeholt,
in dessen Verlauf Musik aus drei Jahrhunderten zu hören war. Neben
Modest Mussorgskij waren Heinz Ehme, Astor Piazolla, Marc-Antoine
Charpetier oder auch Aram Chatschaturjan die Komponisten. Und die wären
ganz gewiss genauso wie die Konzert-Besucher begeistert gewesen, hätten
sie gehört, wie das Oschersleber Ensemble ihre Musik spielt.
Bei all dieser Begeisterung über die Musik, hatte wohl auch keiner der
Gäste irgendwelche Festreden oder Jubiläums-Grußadressen vermisst, auf
die von vornherein verzichtet worden ist. Lediglich Pfarrer Friedrich
von Biela sprach als Gastgeber einen Willkommensgruß.
Wer mehr über das Orchester und seine Geschichte erfahren wollte, für
den hatten Orchesterleiterin Kerstin Radke und ihre Mitstreiter eine
Festschrift vorbereitet. Zudem gab es in der Pause Gelegenheit, mit den
heutigen oder auch mit früheren Orchestermitgliedern zu reden. Wobei vor
allem Orchester-Gründer Klaus Hoppe ein viel gefragter Gesprächspartner
war.
Jene Pause hatte es im Übrigen gegeben, weil den ersten Teil des
Jubiläumskonzerts das Jugend-Akkordeonorchester unter Leitung von Bernd
Hohmann gestaltet hatte. Und auch von den Nachwuchs-Musikern waren die
Zuhörer begeistert. Zumal sie sich nach deren Auftritt allesamt sicher
waren, dass die jungen Musiker die 40-jährige Geschichte des
Akkordeonorchesters Oschersleben auch über die heutige Besetzung hinaus
fortsetzen werden.
|
OBEN |